Geo-Daten-Infrastruktur

GDI Sachsen e.V.

"Digitale Welten" - Kongress für Geoinformatik und Geodäsie 2020

Unter dem Motto "Digitale Welten" - Kongress für Geoinformatik und Geodäsie im Plenarsaal des Dresdner Rathauses wird es am 27. & 28.01.2020 eine gemeinsame Veranstaltung von GDI Sachsen e.V., DVW Sachsen e.V., BDVI Landesgruppe Sachsen und VDV Landesverband Sachsen geben.

Mit dieser Veranstaltung wird die Tradition des Sächsischen GIS Forums in einem neuen erweiterten Format fortgesetzt.

Seien Sie gespannt auf ein vielseitiges Programm mit interessanten Themen.

Wenn Sie selbst Teil des Kongresses werden möchten, können Sie sich für verschiedene Aktionen anmelden.
Schon jetzt können Sie sich für Vorträge anmelden.
Vortragsanmeldung

Open Data Camp „Digitale Welten mit Geodaten“

Mit dem Open Data Camp: „Digitale Welten mit Geodaten“ sollen die Anwendungsmöglichkeiten sowie positive Synergieeffekte aus der Nutzung offener Geodaten mit Schwerpunkt Sachsen erarbeitet und vorgestellt werden.

Dazu ist ein Hackathon geplant: Im Rahmen des EU-Projektes MAtchUP findet dieser als eine kollaborative Veranstaltung des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden, dem GDI Sachsen e.V. und weiteren Partnern wie dem Fachbereich Geoinformatik der TU Dresden in den Räumlichkeiten der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek am Sonnabend, 9. November und Sonntag, 10. November 2019 statt.

Mögliche inhaltliche Schwerpunktthemen sind z.B.

   Wohnungsbauentwicklung in Dresden: Verdichtung versus Erhaltung / Entwicklung urbaner Lebensräume
   Entwicklung ländlicher Räume in Sachsen unter Beachtung des Klimawandels
   Ausbaupotenziale für die Erzeugung Erneuerbarer Energie und Erhaltung / Entwicklung urbaner Lebensräume
   Strukturwandel in der Lausitz (Bergbau & Verstromung)
   Soziale Entwicklung in Sachsen (Arbeitswelt, Wohnungsbau, Zu- und Abwanderung)
   Smarte Mobilitätsentwicklung
   Entwicklung der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

Fragen, die beantwortet werden können:

   Nachbarschaftlich: Welche Strukturen brauchen nachhaltige Quartiere?
   Wie können wir alle an der Gestaltung unserer Stadt mitwirken?
   Wie verbindet sich die Stadt mit dem Umland zur resilienten Region?

Die Teilnahme am Hackathon ist offen und kostenfrei.
Alle Teilnehmer haben freie Hand bei der Wahl ihrer Schwerpunkte. Die besten Ergebnisse werden von einer Jury ausgezeichnet und mit Preisen gewürdigt.

Die Ergebnisse des Hackathons werden am 28.01.2020 bei der gemeinsamen Veranstaltung von GDI Sachsen e.V., DVW Sachsen e.V, BDVI Landesgruppe Sachsen und VDV Landesverband Sachsen "Digitale Welten" - Kongress für Geoinformatik und Geodäsie im Plenarsaal des Dresdner Rathauses vorgestellt.

Eine Anmeldung ist hier möglich.

Nähere Informationen können der Pressemitteilung der Stadt Dresden entnommen werden.

Open Data Portal der LHD freigeschaltet

Seit dem 25. Juni 2019 stehen mit dem Open Data Portal (ODP) der Landeshauptstadt Dresden unter

https://opendata.dresden.de

mehr als 900 freie Datensätze allen Interessenten aus Forschung, Wirtschaft oder im privaten Bereich kostenfrei zur Verfügung. Mehr als die Hälfte dieser Datensätze sind Geodaten und werden dem Portal als OGC-konforme Dienste aus der Geodateninfrastruktur (GDI-DD) der Stadtverwaltung bereitgestellt.

Jetzt können Forscher ganz einfach an Daten kommen, um räumlichen Zusammenhängen z.B. für das Klima zu untersuchen. Startups können Apps entwickeln. Transparenz ist wichtig – nicht nur um Wahlen zu verfolgen.

Mit dem Open Data Portal erwarten wir eine breitere Nutzung amtlicher Geodaten. Wir sind gespannt, wie die Daten verwendet werden. Dabei freuen wir uns, wenn wir von Ihnen als FachkollegInnen ein Feedback erhalten. Nutzen Sie dafür die Mailadresse geoinformation@dresden.de

Spannend wird es sicherlich beim Hackathon am 9. und 10. November 2019 in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB). Dieser Hackathon ist eine gemeinsame Veranstaltung der Landeshauptstadt Dresden, des GDI-Sachsen e.V., der TU Dresden und mehreren Landesbehörden im Rahmen des EU-Projektes MAtchUP.

Bis zur Freischaltung des ODP war es ein langer Weg. Mitte 2015 beauftragte der Stadtrat die Verwaltung mit der Erstellung eines Open Data-Konzeptes. In der Folge gab es viele vorbereitende Arbeiten und Tests zur Auswahl der Portalsoftware, der Schaffung der IT-technischen Voraussetzungen und der Festlegung des ersten Datensatzes für das ODP. Erst mit dem Beschluss des Stadtrates vom 15. Mai 2018 zur Einrichtung eines ODP gab es einen konkreten Auftrag an den Eigenbetrieb IT-Dienstleistung (EBIT) und die beiden federführenden Ämter (Amt für Geodaten und Kataster und Kommunale Statistikstelle), die notwendigen Arbeiten auszuführen. Neben der Konfiguration des Portals auf DUVA-Basis und der Anpassung des Portals an das Corporate Design der Landeshauptstadt Dresden waren Abstimmungen mit dem Rechtsamt und dem Datenschutzbeauftragten zu den Nutzungsbestimmungen notwendig. Dazu kamen die Untersuchungen zur Daten- und IT-Sicherheit im EBIT. Das Amt für Geodaten und Kataster stimmte alle zur Veröffentlichung vorgesehenen Geodaten mit den Dateneigentümern ab und korrigierte die Daten und zugehörigen Metadaten hinsichtlich leicht verständlicher Beschreibungen oder nicht notwendiger Angaben (z.B. Entfernung von Klarnamen). Insgesamt war ein hoher personeller Aufwand für die Einrichtung des Portals einschließlich der Anbindung an die Infosysteme der Stadtverwaltung und die manuelle Übernahme der Metadaten aus dem Kommunalem Metadatensystem notwendig.
Die Weiterentwicklung des Portals ist notwendig, weil Datenthemen derzeit nicht automatisiert angelegt oder gelöscht werden können und die Suchfunktion nur auf die Bezeichnung der Datenthemen, nicht jedoch die zugehörigen Metadaten zugreift. In einer zweiten Ausbaustufe ist die dateibasierte Breitstellung von Geodaten in den oft benötigten Geoformaten geplant.


Klara Töpfer, Andreas Schmidt, Amt für Geodaten und Kataster Dresden

Wer wir sind

Der Verein versteht sich als offene Plattform des Geoinformationswesens für Interessenten, Nutzer, Spezialisten, Entscheider aus Wirtschaft, Bildungseinrichtungen, Hochschulen, Wissenschaft, Kommunen, Politik, staatlichen Einrichtungen und Behörden, anderen Fachverbände in Sachsen und darüber hinaus. Jeder Vertreter der oben genannten Bereiche kann Mitglied des Vereins werden.

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