Geo-Daten-Infrastruktur

GDI Sachsen e.V.

Nach dem Sächsischen GIS-Forum des GDI-Sachsen e. V. kamen die Digitale Welten

Ein Kongress für Geoinformatik und Geodäsie vom 27. bis 28. Januar in Dresden

Der Kongress „Digitale Welten“ als neues Format des GIS-Forums war ein großer Erfolg. Die Veranstaltung ruht auf breiten Schultern und wird vom GDI-Sachsen e. V., dem DVW e. V. - Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement, dem Bund der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure e.V. (BDVI) Landesgruppe Sachsen und dem VDV - Verband Deutscher Vermessungsingenieure e. V., Landesverband Sachsen getragen.

Die Geodäsie hat neben der Geoinformatik einen festen Platz im Kongress. Über 250 Teilnehmer informierten sich sowohl über aktuelle Entwicklungen und die Praxis aus den Bereichen KI - Künstliche Intelligenz und BIM - Building Information Modeling als auch über konkrete Beispiele für Geodateninfrastrukturen und ihre Datenquellen.

Die Gewinner des Hackathons „Open Data Camp "Digitale Welten mit Geodaten" in Dresden im letzten Jahr hatten Gelegenheit, ihre in nur 24h entwickelten App aus den offenen Geodaten der Stadt Dresden vorzustellen.

Die Workshops am Vortag über Koordinatenreferenzsysteme mit ihren Transformationsmöglichkeiten sowie über die Vernetzung bei Fernerkundung und Hochschulausbildung in Sachsen trafen die Wünsche der Teilnehmer. Beide Workshops waren ausgebucht.

Die Veranstalter danken allen Beteiligten für ihr Engagement und versprechen: „In 2021 kommen die Digitalen Welten wieder nach Dresden.“

Autor: Hubertus Kraus, GDI-Sachsen e. V.

Vorträge vom "Digitale Welten" - Kongress für Geoinformatik und Geodäsie 2020 jetzt online

Unter dem Motto "Digitale Welten" - Kongress für Geoinformatik und Geodäsie im Plenarsaal des Dresdner Rathauses fand am 27. & 28.01.2020 eine gemeinsame Veranstaltung von GDI Sachsen e.V., DVW Sachsen e.V., BDVI Landesgruppe Sachsen und VDV Landesverband Sachsen statt.

Die Vorträge sind nun online und hier zu finden.

Open Data Camp „Digitale Welten mit Geodaten“

Teilnehmer entwickeln in 2 Tagen innovative Lösungen aus über 900 offenen Datensätzen

Am Sonnabend, 9. November und Sonntag, 10. November, fand der Hackathon „Open Data Camp“ unter dem Motto „Digitale Welten mit Geodaten“ im Makerspace der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) statt. „39 kreative Datenprofis entwickelten innerhalb von zwei Tagen 13 prototypische Lösungen und Ansätze für künftige Lösungen“, berichtet Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, über das Ergebnis. Gemeinsam mit Jens Opitz, dem Vereinsvorsitzenden vom GDI Sachsen e.V. hatte er am Sonnabend die Veranstaltung eröffnet. „Die Bereitschaft neue Wege mit offenen, für jedermann zugänglichen Daten zu gehen und neue funktionelle Ideen im Rahmen eines Hackathons zu entwickeln, ist zukunftsweisend“, sagt Jens Opitz stolz. „Deshalb unterstützen wir als Wirtschaftsförderung diesen Gedanken auch weiterhin und hoffen spätestens 2021 auf die Fortschreibung dieser Erfolgsgeschichte“ so Franke weiter. [Auszug aus der Pressemitteilung der Stadt Dresden]

Weitere Informationen können der Pressemitteilung der Stadt Dresden entnommen werden.

Foto: Tobias Sauer/LHD

Open Data Portal der LHD freigeschaltet

Seit dem 25. Juni 2019 stehen mit dem Open Data Portal (ODP) der Landeshauptstadt Dresden unter

https://opendata.dresden.de

mehr als 900 freie Datensätze allen Interessenten aus Forschung, Wirtschaft oder im privaten Bereich kostenfrei zur Verfügung. Mehr als die Hälfte dieser Datensätze sind Geodaten und werden dem Portal als OGC-konforme Dienste aus der Geodateninfrastruktur (GDI-DD) der Stadtverwaltung bereitgestellt.

Jetzt können Forscher ganz einfach an Daten kommen, um räumlichen Zusammenhängen z.B. für das Klima zu untersuchen. Startups können Apps entwickeln. Transparenz ist wichtig – nicht nur um Wahlen zu verfolgen.

Mit dem Open Data Portal erwarten wir eine breitere Nutzung amtlicher Geodaten. Wir sind gespannt, wie die Daten verwendet werden. Dabei freuen wir uns, wenn wir von Ihnen als FachkollegInnen ein Feedback erhalten. Nutzen Sie dafür die Mailadresse geoinformation@dresden.de

Spannend wird es sicherlich beim Hackathon am 9. und 10. November 2019 in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB). Dieser Hackathon ist eine gemeinsame Veranstaltung der Landeshauptstadt Dresden, des GDI-Sachsen e.V., der TU Dresden und mehreren Landesbehörden im Rahmen des EU-Projektes MAtchUP.

Bis zur Freischaltung des ODP war es ein langer Weg. Mitte 2015 beauftragte der Stadtrat die Verwaltung mit der Erstellung eines Open Data-Konzeptes. In der Folge gab es viele vorbereitende Arbeiten und Tests zur Auswahl der Portalsoftware, der Schaffung der IT-technischen Voraussetzungen und der Festlegung des ersten Datensatzes für das ODP. Erst mit dem Beschluss des Stadtrates vom 15. Mai 2018 zur Einrichtung eines ODP gab es einen konkreten Auftrag an den Eigenbetrieb IT-Dienstleistung (EBIT) und die beiden federführenden Ämter (Amt für Geodaten und Kataster und Kommunale Statistikstelle), die notwendigen Arbeiten auszuführen. Neben der Konfiguration des Portals auf DUVA-Basis und der Anpassung des Portals an das Corporate Design der Landeshauptstadt Dresden waren Abstimmungen mit dem Rechtsamt und dem Datenschutzbeauftragten zu den Nutzungsbestimmungen notwendig. Dazu kamen die Untersuchungen zur Daten- und IT-Sicherheit im EBIT. Das Amt für Geodaten und Kataster stimmte alle zur Veröffentlichung vorgesehenen Geodaten mit den Dateneigentümern ab und korrigierte die Daten und zugehörigen Metadaten hinsichtlich leicht verständlicher Beschreibungen oder nicht notwendiger Angaben (z.B. Entfernung von Klarnamen). Insgesamt war ein hoher personeller Aufwand für die Einrichtung des Portals einschließlich der Anbindung an die Infosysteme der Stadtverwaltung und die manuelle Übernahme der Metadaten aus dem Kommunalem Metadatensystem notwendig.
Die Weiterentwicklung des Portals ist notwendig, weil Datenthemen derzeit nicht automatisiert angelegt oder gelöscht werden können und die Suchfunktion nur auf die Bezeichnung der Datenthemen, nicht jedoch die zugehörigen Metadaten zugreift. In einer zweiten Ausbaustufe ist die dateibasierte Breitstellung von Geodaten in den oft benötigten Geoformaten geplant.


Klara Töpfer, Andreas Schmidt, Amt für Geodaten und Kataster Dresden

Wer wir sind

Der Verein versteht sich als offene Plattform des Geoinformationswesens für Interessenten, Nutzer, Spezialisten, Entscheider aus Wirtschaft, Bildungseinrichtungen, Hochschulen, Wissenschaft, Kommunen, Politik, staatlichen Einrichtungen und Behörden, anderen Fachverbände in Sachsen und darüber hinaus. Jeder Vertreter der oben genannten Bereiche kann Mitglied des Vereins werden.

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