Geo-Daten-Infrastruktur

GDI Sachsen e.V.

Digitale Welten 2021 ABGESAGT

Aufgrund der aktuellen Situation in der Corona-Pandemie haben sich die Organisatoren der „Digitalen Welten“ entschieden, den Workshop und die Fachtagung in Dresden am 19./20.01.2021 abzusagen.

Vor dem Hintergrund der hohen Fallzahlen und den zurzeit geltenden Auflagen ist es uns nicht möglich, die Tagung in gewohnter Weise durchzuführen. Eine digitale Veranstaltung sehen wir nicht als Alternative, da wir den Meinungsaustausch und die Diskussion vor Ort als die wesentlichen Elemente unserer Veranstaltung verstehen.

Es ist sehr schade, denn die Agenda stand mit sehr qualifizierten Vorträgen und Workshops kurz vor der Verabschiedung. Wir möchten so viele Angebote wie möglich für unsere Konferenz und unserem Workshop 2022 übernehmen und werden uns diesbezüglich an die Referenten wenden.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und freuen uns, wenn wir uns dann am 25. Januar 2022 zu den
„Digitalen Welten 2022“ (bzw. am 24.01.2022 zum Workshop) wieder treffen.

Beste Grüße und Gesundheit!

Überarbeitete Satzung und Verordnungen

Der Vorstand des GDI-Sachsen e.V. hat es sich in der vergangenen Zeit zur Aufgabe gemacht die Vereinssatzung sowie die Verordnungen (u.a. Geschäftsordnung, Finanzordnung, Beitragsordnung) zu überarbeiten.

Die angepassten Dokumente können ab sofort hier angesehen und heruntergeladen werden.

Nach dem Sächsischen GIS-Forum des GDI-Sachsen e. V. kamen die Digitale Welten

Ein Kongress für Geoinformatik und Geodäsie vom 27. bis 28. Januar in Dresden

Der Kongress „Digitale Welten“ als neues Format des GIS-Forums war ein großer Erfolg. Die Veranstaltung ruht auf breiten Schultern und wird vom GDI-Sachsen e. V., dem DVW e. V. - Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement, dem Bund der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure e.V. (BDVI) Landesgruppe Sachsen und dem VDV - Verband Deutscher Vermessungsingenieure e. V., Landesverband Sachsen getragen.

Die Geodäsie hat neben der Geoinformatik einen festen Platz im Kongress. Über 250 Teilnehmer informierten sich sowohl über aktuelle Entwicklungen und die Praxis aus den Bereichen KI - Künstliche Intelligenz und BIM - Building Information Modeling als auch über konkrete Beispiele für Geodateninfrastrukturen und ihre Datenquellen.

Die Gewinner des Hackathons „Open Data Camp "Digitale Welten mit Geodaten" in Dresden im letzten Jahr hatten Gelegenheit, ihre in nur 24h entwickelten App aus den offenen Geodaten der Stadt Dresden vorzustellen.

Die Workshops am Vortag über Koordinatenreferenzsysteme mit ihren Transformationsmöglichkeiten sowie über die Vernetzung bei Fernerkundung und Hochschulausbildung in Sachsen trafen die Wünsche der Teilnehmer. Beide Workshops waren ausgebucht.

Die Veranstalter danken allen Beteiligten für ihr Engagement und versprechen: „In 2021 kommen die Digitalen Welten wieder nach Dresden.“

Autor: Hubertus Kraus, GDI-Sachsen e. V.

Open Data Portal der LHD freigeschaltet

Seit dem 25. Juni 2019 stehen mit dem Open Data Portal (ODP) der Landeshauptstadt Dresden unter

https://opendata.dresden.de

mehr als 900 freie Datensätze allen Interessenten aus Forschung, Wirtschaft oder im privaten Bereich kostenfrei zur Verfügung. Mehr als die Hälfte dieser Datensätze sind Geodaten und werden dem Portal als OGC-konforme Dienste aus der Geodateninfrastruktur (GDI-DD) der Stadtverwaltung bereitgestellt.

Jetzt können Forscher ganz einfach an Daten kommen, um räumlichen Zusammenhängen z.B. für das Klima zu untersuchen. Startups können Apps entwickeln. Transparenz ist wichtig – nicht nur um Wahlen zu verfolgen.

Mit dem Open Data Portal erwarten wir eine breitere Nutzung amtlicher Geodaten. Wir sind gespannt, wie die Daten verwendet werden. Dabei freuen wir uns, wenn wir von Ihnen als FachkollegInnen ein Feedback erhalten. Nutzen Sie dafür die Mailadresse geoinformation@dresden.de

Spannend wird es sicherlich beim Hackathon am 9. und 10. November 2019 in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB). Dieser Hackathon ist eine gemeinsame Veranstaltung der Landeshauptstadt Dresden, des GDI-Sachsen e.V., der TU Dresden und mehreren Landesbehörden im Rahmen des EU-Projektes MAtchUP.

Bis zur Freischaltung des ODP war es ein langer Weg. Mitte 2015 beauftragte der Stadtrat die Verwaltung mit der Erstellung eines Open Data-Konzeptes. In der Folge gab es viele vorbereitende Arbeiten und Tests zur Auswahl der Portalsoftware, der Schaffung der IT-technischen Voraussetzungen und der Festlegung des ersten Datensatzes für das ODP. Erst mit dem Beschluss des Stadtrates vom 15. Mai 2018 zur Einrichtung eines ODP gab es einen konkreten Auftrag an den Eigenbetrieb IT-Dienstleistung (EBIT) und die beiden federführenden Ämter (Amt für Geodaten und Kataster und Kommunale Statistikstelle), die notwendigen Arbeiten auszuführen. Neben der Konfiguration des Portals auf DUVA-Basis und der Anpassung des Portals an das Corporate Design der Landeshauptstadt Dresden waren Abstimmungen mit dem Rechtsamt und dem Datenschutzbeauftragten zu den Nutzungsbestimmungen notwendig. Dazu kamen die Untersuchungen zur Daten- und IT-Sicherheit im EBIT. Das Amt für Geodaten und Kataster stimmte alle zur Veröffentlichung vorgesehenen Geodaten mit den Dateneigentümern ab und korrigierte die Daten und zugehörigen Metadaten hinsichtlich leicht verständlicher Beschreibungen oder nicht notwendiger Angaben (z.B. Entfernung von Klarnamen). Insgesamt war ein hoher personeller Aufwand für die Einrichtung des Portals einschließlich der Anbindung an die Infosysteme der Stadtverwaltung und die manuelle Übernahme der Metadaten aus dem Kommunalem Metadatensystem notwendig.
Die Weiterentwicklung des Portals ist notwendig, weil Datenthemen derzeit nicht automatisiert angelegt oder gelöscht werden können und die Suchfunktion nur auf die Bezeichnung der Datenthemen, nicht jedoch die zugehörigen Metadaten zugreift. In einer zweiten Ausbaustufe ist die dateibasierte Breitstellung von Geodaten in den oft benötigten Geoformaten geplant.


Klara Töpfer, Andreas Schmidt, Amt für Geodaten und Kataster Dresden

Wer wir sind

Der Verein versteht sich als offene Plattform des Geoinformationswesens für Interessenten, Nutzer, Spezialisten, Entscheider aus Wirtschaft, Bildungseinrichtungen, Hochschulen, Wissenschaft, Kommunen, Politik, staatlichen Einrichtungen und Behörden, anderen Fachverbände in Sachsen und darüber hinaus. Jeder Vertreter der oben genannten Bereiche kann Mitglied des Vereins werden.

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