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2. Sachsisches GIS-Forum des GDI-Sachsen e.V.
Das
2.Sächsische GIS Forum zeigt eine sächsische und internationale
Entwicklungen mit beachtlichem Erfolg und großer Akzeptanz.
Rund 220 Fachleute aus Verwaltung und Wirtschaft trafen sich zum
zweiten Forum
des Vereins Geodaten-Infrastruktur Sachsen e.V. im Dresdner Rathaus.
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Im Mittelpunkt der
Vorträge und Diskussionen stand die schnelle und effiziente
Nutzbarkeit raumbezogener Daten.
"80% aller Entscheidungen in Politik und Wirtschaft haben einen Raum-bezug,
die kurzfristige Verfügbarkeit aller nötigen Daten ist deshalb besonders
wichtig", sagte Gerold Werner, der das Referat Vermessungs-verwaltung im
Sächsischen Innenministerium leitet.
In Sachsen wird es künftig einen interministeriellen Arbeitskreis geben,
an dem neben allen Ressorts der Staatsregierung auch Vertreter der
kom-munalen Spitzenverbände beteiligt sind. "Außerdem wollen wir den
Verein Geodaten-Infrastruktur und Hochschulen zu Gesprächen einladen", so
Werner.

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Das Landesvermessungsamt
präsentierte erstmals zum Forum die ab sofort übers Internet kostenlos
abrufbare Basiskarte von Sachsen.
Im Grundpaket kann dort jeder topografische Karten im Maßstab von 1:10000
und 1: 50 000 sowie Luftbilder, unter anderem vom Elbehoch-wasser 2002,
nutzen.
"Diesen Service bieten mehrere Bundesländer, aber wir sind die ersten, die
Daten in so großem Umfang kostenlos zur Verfügung stellen", sagt Uwe
Zechendorf vom Landesvermessungsamt. Das sei insbesondere für die Kommunen
ein großer Vorteil. Jedes Jahr werde ein Fünftel der Fläche Sachsens
beflogen und die Luftbilder aktualisiert.

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Referenten
aus der Schweiz und aus Österreich informierten über die Entwicklung
auf dem Gebiet der Geodaten in den Nachbarländern.
"Bisher bleibt der Markt für raumbezogene Informationen hinter den
Erwartungen zurück", schätzte Rolf Hochreiter vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Arbeit ein. Bund, Länder und Kommunen müssten nun enger
zusammenwirken.
Das große Interesse am Thema sei Ansporn, weitere Foren zu organi-sieren,
so Horst Lilienblum, Vorstandsvorsitzender des GDI des Veran-stalters, zum
Abschluss.
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Empfehlungen und Schlussfolgerungen.
1)
Die Landesregierung beschleunigt ihre Reformstrategie zur Gestaltung von
Geodateninfrastruktur und E-Government sowie ihre Aufmerksamkeit für das
„Wirtschaftspotenzial Geodaten“ im Freistaat.
2)
Ziele sind mehr Service, Transparenz und Effizienz mit einer
Verwaltungsmodernisierung hin zu einer demokratischen Bürgergesell-schaft
und neuem Verhältnis von Staat und Bürger.
„E-Government bewegt die Verwaltung und bewegt die Menschen.“
3)
Imagegewinn durch Online-Angebote und Behörden-Dienstleistungen mit
schneller unkomplizierter Bereitstellung und Veredelungsmöglichkeit
georeferenzierter Basisdaten zu nutzbaren raumbezogenen Fachinforma-tionen
ohne Medienbrüche wird ein Schwerpunkt.
4)
Verwaltungsvorgänge sind zu überdenken und zu vereinfachen, um neben
besserem Service insbesondere innere Reserven zur Bewältigung der
Kernaufgaben der Behörde im Interesse von Nutzern, Unternehmen und
Wertschöpfungen aufzudecken.
5)
Die Gründung eines zentralen Lenkungsgremiums auf Landesebene wird begrüßt
und mit allen Möglichkeiten des
GDI-SN®
aktiv unterstützt.
6)
Hauptaufgabe ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Zugang zu
Geodaten für alle mit berechtigtem Interesse und Online-Ver-fügbarkeit im
öffentlichen und privaten Bereich.
7)
Der
GDI-SN® bietet seine aktive Mitwirkung zur Analyse und
Prozess-gestaltung der GeoDatenInfrastruktur und zur Entwicklung von Ideen
und Maßnahmen der Umsetzung an.
8)
Alle Maßnahmen sollen wirtschaftliche Aspekte ausreichend berück-sichtigen
und Initiativen zur Schaffung von Arbeitsplätzen, speziell im IT- und GI-Bereich, unterstützen. Geodatenwirtschaft und Geodatenwesen des
Freistaates sind als moderne und zukunftsträchtige Wirtschafts-faktoren zu entwickeln und staatlich zu fördern.
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Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Sponsoren und Teilnehmern für
die Realisierung des zweiten Sächsischen GIS-Forums des GDI-Sachsen e. V. |
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Download der
Vorträge
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