GeoBusiness AWARD - GIW-Kommission sucht die besten
neuen GeoBusiness Ideen
Die Kommission für Geoinformationswirtschaft
(GIW-Kommission) des Bundeswirtschaftsministeriums
lobt zur CeBIT 2009 erstmals den deutschen GeoBusiness AWARD aus. Prämiert werden
herausragende neue Geschäftsideen oder
Geschäftsprozesse, die raumbezogene Informationen
- sogenannte Geoinformationen - der öffentlichen
Hand nutzen.
Die Kommission für Geoinformationswirtschaft, kurz
GIW-Kommission, ist seit 2004 unter Leitung des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
aktiv. Die Mitglieder der Kommission kommen aus
fast allen Bereichen der deutschen Wirtschaft und
möchten die vielfältigen Geoinformationen der öffentlichen
Verwaltung nutzen, um branchenspezifische
Geschäftsprozesse und neue Geschäftsideen
zu entwickeln.
Mit dem in diesem Jahr erstmals ausgelobten Geo-
Business AWARD werden clevere, eigenständige
Geschäftsideen oder Geschäftsprozesse prämiert,
die auf Geoinformationen der öffentlichen Hand aufbauen
oder durch deren Einbindung wesentlich verbessert
wurden. Der Preis soll das Bewusstsein für
die wirtschaftlichen Chancen und Möglichkeiten, die
durch die Nutzung von Geoinformationen entstehen
Bewerbungsschluss: 31. Mai 2009
AWARD im Web:
www.geobusinessaward.org
Die Kommission für Geoinformationswirtschaft beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
setzt sich aus fast allen Branchenvertreter der deutschen Wirtschaft zusammen. Sie ist Teil der Geodateninfrastruktur
Deutschland (GDI-DE). Die Kommission widmet sich seit 2004 der Aufgabe, bereits vorhandene
raumbezogenen Daten - sogenannte Geoinformationen - der öffentlichen Verwaltung für die Wirtschaft
zugänglich zu machen. Die wirtschaftliche Nutzung der staatlichen Geoinformationen soll Mehrwerte
auf beiden Seiten schaffen und die Wertschöpfungskette vertiefen. So soll der Wirtschaftsstandort
Deutschland gefördert werden.
In branchenspezifischen Leitprojekten arbeiten Wirtschaft und Verwaltung partnerschaftlich zusammen
und versuchen die Lösungen auf andere Themengebiete zu transferieren. Darüber hinaus bemüht sich die
Kommission um verbesserte Rahmenbedingungen wie z.B. Preismodelle, Lizenzbedingungen oder
Datenschutz.
Weitere Informationen unter www.geobusiness.org /
www.geobusinessesplorer.org /
www.georohstoff.org
können, in allen Branchen stärken. Welche Geoinformation
dabei zum Einsatz kommt, beispielsweise
die Apothekenverteilung in Castrop-Rauxel, die
Sonnenscheindauer im südlichen Sauerland, der
Lebensraum der Gelbbauchunke im Neckartal oder
Luftbilder von Berlin, spielt keine Rolle - alles ist
denkbar. Jede clevere Idee kann eingereicht werden,
wenn sie aktiv betrieben wird und ihre Markt
einführung nicht länger als zwei Jahre zurück liegt.
Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2009.
Der GeoBusiness AWARD ist mit 10.000 Euro dotiert
und soll in Zukunft alle zwei Jahre vergeben
werden. Das Vergabeverfahren ähnelt der Oscar-
Verleihung. Alle Bewerbungen werden von einer
Jury aus Vertretern der GIW-Kommission, der regionalen
Geoinformations-Netzwerke und der Geoinformations-
Wissenschaft nach einem einheitlichen
Schlüssel bewertet werden. Aus drei nominierten
Finalisten wird dann Anfang Dezember in Berlin der
Gewinner gekürt.